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Asylberechtigung

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Begriff Definition
Asylberechtigung

Die Asylberechtigung ist der höchste Schutzstatus, der im Zusammenhang mit einem Asylantrag zuerkannt werden kann.

Schutz durch das Grundgesetz

Asylberechtigt nach Art. 16 a GG (Grundgesetz) sind Menschen, die aufgrund persönlicher Merkmale nachweisen können, „aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe” ihr Heimatland verlassen zu haben.
Die Bedrohung muss von staatlichen Organisationen ausgehen. In der subjektiven Wahrnehmung trifft das auf viele Geflüchtete zu – in der rechtlichen Bewertung kommt es aber auf Details der Bedrohung an.

Die Rolle „sicherer Drittstaaten“

Die Asylberechtigung ist im Gegensatz zur Flüchtlingsanerkennung aber u. a. nur möglich, wenn dieser Mensch nicht über einen sogenannten „sicheren Drittstaat“ eingereist ist. Hierzu zählen z. B. alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Norwegen und die Schweiz. Da Deutschland von sicheren Drittstaaten umgeben ist, muss die Einreise also auf dem Luftweg erfolgen.

Die Rechtsfolgen für den Aufenthalt sind identisch mit denen der Flüchtlingsanerkennung.

Informationen zum Thema auf der Website des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

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