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Asylverfahren

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Asylverfahren

Mit einem Asylantrag beantragt man einen Schutz vor einer Gefahr in seinem Heimatland. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prüft aufgrund einer mündlichen Anhörung, ob die Voraussetzungen für den jeweiligen Schutzstatus Asylberechtigung, Flüchtlingsanerkennung, subsidiärer Schutz oder Abschiebeverbot erfüllt ist oder ob eine komplette Ablehnung erfolgt.

Komplexe rechtliche Regelungen

Das Asylverfahren unterliegt komplexen rechtlichen Regelungen. Es gibt in den unterschiedlichen Stadien Vorgaben zum formalen Ablauf, zur Mitwirkung durch die Asylbewerber*innen (z. B. Abgeben von Geld und Pass, nicht unentschuldigt der Anhörung fernbleiben), zur jeweiligen Unterbringung und zu den Aufenthaltspapieren.

Kernstück des Verfahrens – das Interview

Kernstück des Asylverfahrens ist die mündliche Anhörung, das sogenannte Interview. Alle relevanten Gründe, die bei der Entscheidung geprüft werden sollen, müssen hier vorgetragen werden. Eine Beratung zu relevanten Aspekten des deutschen Asylrechts ist deshalb vor der Anhörung sinnvoll, damit die Betroffenen einschätzen können, welche Details ihrer Geschichte entscheidend sein können.

Abschluss des Asylverfahrens

Das Asylverfahren endet, wenn der Bescheid des BAMF unanfechtbar geworden ist. Da jeder Bescheid eine (oft knappe) Widerspruchsfrist hat, endet das Asylverfahren nach Ablauf dieser Frist oder nach Ablauf des erstinstanzlichen Klagewegs vor dem Verwaltungsgericht.

Informationen zum Thema auf der Website des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

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