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Flüchtlingsanerkennung

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Begriff Definition
Flüchtlingsanerkennung

Die Flüchtlingsanerkennung ist nach der Asylberechtigung der zweithöchste Schutzstatus, der im Zusammenhang mit einem Asylantrag zuerkannt werden kann.

Genfer Flüchtlingskonvention

Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention sind Menschen, die aufgrund persönlicher Merkmale nachweisen können, „aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe” ihr Heimatland verlassen zu haben. Die Bedrohung muss von staatlichen Organisationen ausgehen, aber auch im Fall nichtstaatlicher Bedrohung (z. B. durch die Taliban) kann der Schutz erteilt werden, wenn der Staat nicht willens oder nicht in der Lage ist, die Betroffenen davor zu schützen.

In der subjektiven Wahrnehmung trifft das auf viele Geflüchtete zu – in der rechtlichen Bewertung kommt es aber auf Details der Bedrohung an.

Die Rechtsfolgen für den Aufenthalt sind identisch mit denen der Asylberechtigung.

Informationen zum Thema auf der Website des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

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Synonyme: Flüchtlingsschutz, Genfer Flüchtlingskonvention